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Prüfung? Aurelia Hanke freut sich drauf

Drei Jahre Ausbildung liegen bald hinter Aurelia Hanke. Demnächst legt sie ihr Examen in der Altenpflege ab – und ist noch ganz entspannt!

Aurelia Hanke ist angekommen. „Das St. Joseph ist für mich ein richtiges Zuhause geworden“, sagt Hanke. Und Hubert Krampe, Einrichtungsleiter im größten Wohn- und Pflegezentrum der Dortmunder Caritas, fügt hinzu: „Frau Hanke ist in ihrer Zeit hier wesentlich reifer und selbstbewusster geworden.“ Mit all ihrem Selbstbewusstsein freut sich Aurelia Hanke dann auch auf das Ende ihrer Ausbildung. Sie hat keine Angst vor den Prüfungen – sondern ist einfach hoch motiviert, danach „richtig“ in ihrem Wunschberuf arbeiten zu können. Vorher warten aber noch die Abschlussprüfungen auf Aurelia Hanke. Innerhalb von drei Monaten muss sie erst die praktische, dann drei schriftliche und schließlich eine mündliche Prüfung absolvieren. Sie hat eine Lerngruppe mit anderen Pflegeschülern und Kolleginnen gebildet, geht einiges noch einmal mit den Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern sowie ihren Mentorinnen in St. Joseph durch und muss natürlich auch Zuhause mal in die Bücher schauen. „Aber nervös bin ich noch nicht. Vieles lerne ich ja in der alltäglichen Arbeit“, sagt Aurelia Hanke. Das gilt natürlich auch für die Inhalte der praktischen Prüfung. Dabei steht eine konkrete Aufgabe zur Beratung, Betreuung und Begleitung einer Bewohnerin oder eines Bewohners in St. Joseph im Mittelpunkt, die Aurelia Hanke in 90 Minuten durchführen muss. Zwei Lehrerinnen und Lehrer sowie eine Praxisanleiterin schauen ihr dann auf die Finger. Zur Prüfung gehören weiter die schriftliche Ausarbeitung der Pflegeplanung sowie eine abschließende Reflexion.

„Es wird leichter, damit umzugehen“

Die Praxis ist ohnehin der Teil der Ausbildung, der Aurelia Hanke am meisten Spaß macht. „Am liebsten bin ich hier im Haus“, sagt sie. Optimal ist für die 26-Jährige dabei auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Sie ist Mutter und hat stets die Möglichkeit den Dienstplan und Kinderbetreuung aufeinander abzustimmen. So hat sie auch ausreichend Ablenkung nach der Arbeit – vor der sie beim Ausbildungsbeginn gehörigen Respekt hatte, auch wenn sie durch Familie und Freunde bereits viel über den Job wusste. „Natürlich habe ich mich am Anfang noch schwer damit getan, wenn Bewohnerinnen oder Bewohner gestorben sind oder jemand weint. Aber es wird leichter, damit umzugehen“, erzählt Hanke. Was Pflege und die Betreuung älterer Menschen bedeuten, muss sie auch in der mündlichen Prüfung wiedergeben können. „Berufliches Selbstverständnis entwickeln“ und „Mit Krisen und schwierigen sozialen Situationen umgehen“ ist nämlich eines von drei Lernfeldern, die jeweils bis zu zehn Minuten geprüft werden, für die mündliche Prüfung. Außerdem wird Aurelia Hanke zu den Lernfeldern „Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen“ sowie „Institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen“ befragt.

Drei schriftliche Prüfungen

Ebenfalls drei Themenbereiche werden in der schriftlichen Prüfung abgedeckt. Aurelia Hanke und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler müssen insgesamt drei Klausuren über je zwei Stunden schreiben. Die Themenbereiche sind:

  • „Theoretische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen“ und „Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren“
  • „Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen“ und „Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken“
  • „Lebenswelten und soziale Netzwerke alter Menschen beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen“

„Wenn ich dazu vorher Fragen habe, kann ich jederzeit die Praxisanleitung befragen. Überhaupt helfen alle hier im Haus uns Auszubildenden sehr gut“, sagt Aurelia Hanke. Und wenn im Sommer die neuen Azubis ins Wohn- und Pflegezentrum St. Joseph kommen, wird auch Hanke eine von denen sein, die gerne unterstützt. „Ich bin mir sicher, dass ich den richtigen Weg eingeschlagen habe“, sagt sie.

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