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Stefan Kochs Studium: Pflege

Ein Studium der Pflege ist in Zeiten des Fachkräftemangels ein echtes Sprungbrett in eine gesicherte Zukunft. Auch die Caritas Dortmund bietet das duale Studium.

Ein Studium mit besten Berufsaussichten, dazu ein Job, bei dem er mit Menschen arbeiten kann: Stefan Koch hat gefunden, was er wollte. Er absolviert er ein duales Studium Pflege an der Hochschule für Gesundheit in Bochum sowie der Dortmunder Caritas – und kann sich nichts Besseres vorstellen. „Vorher habe ich IT-Sicherheits- und Infotechnik studiert. Und mich irgendwann gefragt: Will ich das wirklich?“, erzählt der 29-Jährige. Wollte er nicht. Viele in seiner Familie sind in der Pflege tätig, er selbst hatte schon mit 17 ein Jahrespraktikum in der Altenpflege absolviert. Also bewarb er sich auf eine Ausbildung als Altenpfleger bei der Caritas.

Ausbildung oder Studium? In der Pflege geht beides

„Die Caritas hat einen guten Ruf. Sie haben ja schon Hunderttausende Altenpfleger ausgebildet“, sagt Stefan Koch. Das Studium der Pflege war dann ein Vorschlag von Einrichtungsleiterin Kirsten Eichenauer vom Altenzentrum Bruder-Jordan-Haus, die seine Bewerbung im zentralen Online-Bewerbungsportal der Dortmunder Caritas gesehen hatte. Sein Lebenslauf sowie die Zeugnisse hatten sie überzeugt. Nun ist er nicht nur an der Hochschule eingeschrieben, sondern wird auch am Bruder-Jordan-Haus ausgebildet. Hinzu kommen Außeneinsätze in der mobilen Pflege, der Psychiatrie und der Kinderkrankenpflege. Seinen Wunscheinsatz wird Koch im Hospiz am Bruder-Jordan-Haus absolvieren. Insgesamt vier Jahre dauert das duale Studium der Pflege und damit eines länger als die „normale“ Ausbildung. Als staatlich anerkannter Altenpfleger sowie mit einem akademischen Bachelor-Abschluss sei er dann unglaublich flexibel auf dem Arbeitsmarkt, sagt er. Arbeiten als Pflegefachkraft? Einen Masterstudiengang zum Beispiel in Evidence-based Health Care an der Hochschule für Gesundheit ablegen? Oder sich fortbilden zum Einrichtungsleiter? Stefan Koch stehen viele Wege offen.

Studium und Ausbildung wechseln sich in Blöcken ab

Vorerst hat er aber einfach nur Spaß an seinem Studium der Pflege und vor allem der Arbeit bei der Caritas. „Ich komme jeden Tag mit einem Lächeln her“, sagt er. Das menschliche Miteinander der Kolleginnen und Kollegen sowie Bewohnerinnen und Bewohner sei „einfach toll“. Immer stehe ein Ansprechpartner bereit und bei praktisch jeder Tätigkeit gebe es sofort eine Rückmeldung. So freut er sich nach den regelmäßigen Uniblöcken – mal drei Monate, mal vier Wochen lang – jedes Mal wieder in sein Seniorenzentrum zu kommen. Als männlicher Azubi ist er dort ja eher die Ausnahme. Doch auch damit fühlt sich Stefan Koch wohl: „Ich sehe meine Rolle als Mann sehr positiv. Ich kann sicherlich in einigen Situationen besser auf die Bedürfnisse der Bewohner eingehen. Genauso, wie es meine Kolleginnen in anderen Situationen können.“ Und natürlich erlebt auch er, dass Pflege „nicht immer einfach“ ist. „Aber ich sehe hier viel mehr all die Möglichkeiten“, sagt er.

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